SiGeKo
Aufgaben eines SiGeKo: Sicherheit über Gewerke hinweg koordinieren
Ein Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator unterstützt die Abstimmung sicherheitsrelevanter Abläufe, wenn mehrere Unternehmen an einem Bauvorhaben beteiligt sind. Dafür braucht er einen Überblick über Arbeitsbereiche, Schnittstellen und geplante Tätigkeiten, nicht die Übernahme der Verantwortung einzelner Unternehmen.
Diese Punkte sollten Sie prüfen
- Beteiligte Unternehmen und Ansprechpersonen erfassen
- Arbeitsbereiche und zeitliche Überschneidungen sichtbar machen
- Sicherheitsrelevante Schnittstellen zwischen Gewerken klären
- Abstimmungswege und Änderungsinformationen festlegen
Worauf es in der Praxis ankommt
Die Koordination ersetzt weder die Gefährdungsbeurteilung noch die Unterweisung durch die jeweiligen Unternehmen. Aufgaben und Zuständigkeiten sollten für das konkrete Vorhaben eindeutig geklärt sein.
Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung
Ein fiktiver Netzbetreiber plant Glasfaserarbeiten in mehreren Straßenabschnitten. Tiefbau, Verkehrssicherung und ein weiteres Gewerk sollen teilweise zeitgleich arbeiten. Der SiGeKo sammelt die vorgesehenen Abläufe und klärt, wo sich Tätigkeiten räumlich oder zeitlich berühren. Änderungen werden über festgelegte Ansprechpersonen an die Beteiligten weitergegeben.
Unterstützung durch Schweinberger Glasfaser Expertise
Komplette Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination für Glasfaserbaustellen. Inhaber Michael Schweinberger ist zertifizierter Sachverständiger nach DIN ISO/IEC 17024.