NIS2

Risikoanalyse vorbereiten: Umfang und Informationsbasis festlegen

Vor einer Risikoanalyse sollten Betrachtungsumfang, verfügbare Informationen und verantwortliche Beteiligte geklärt werden. Eine nachvollziehbare Ausgangsbasis unterstützt eine sachliche Bewertung und macht Annahmen oder Datenlücken erkennbar.

Diese Punkte sollten Sie prüfen

  • Betrachtete Systeme, Prozesse oder Infrastruktur eingrenzen
  • Beteiligte Fachbereiche und Ansprechpersonen festlegen
  • Vorhandene Informationen und Bewertungen zusammentragen
  • Annahmen, Unsicherheiten und Datenlücken dokumentieren

Worauf es in der Praxis ankommt

Eine Risikoanalyse ist nur so belastbar wie ihre Abgrenzung und Informationsgrundlage. Sie ersetzt keine rechtliche Einordnung oder Entscheidung über konkrete Maßnahmen.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung

Ein fiktiver Netzbetreiber möchte Risiken für einen ausgewählten Betriebsbereich strukturiert betrachten. Das Projektteam definiert den Umfang und lädt die zuständigen Fachbereiche ein. Dabei zeigt sich, dass bestimmte Abhängigkeiten nicht dokumentiert sind. Die Lücke wird als offene Annahme festgehalten, bevor Ergebnisse abgeleitet werden.

Unterstützung durch Schweinberger Glasfaser Expertise

Unterstützung, die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie für Glasfasernetze umzusetzen. Inhaber Michael Schweinberger ist zertifizierter Sachverständiger nach DIN ISO/IEC 17024.

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