NIS2

Physische Sicherheit passiver Netze: Schutzbedarf entlang der Infrastruktur erfassen

Die Betrachtung physischer Sicherheit beginnt mit einem Überblick über relevante passive Netzelemente, ihre Standorte und organisatorischen Abhängigkeiten. Daraus lässt sich ableiten, welche Risiken und Schutzfragen im jeweiligen Betrieb näher bewertet werden sollten.

Diese Punkte sollten Sie prüfen

  • Relevante passive Netzelemente und Standorte erfassen
  • Zugangs- und Zuständigkeitsinformationen zusammentragen
  • Bekannte Gefährdungen und Abhängigkeiten dokumentieren
  • Umgang mit Änderungen, Schäden und Auffälligkeiten klären

Worauf es in der Praxis ankommt

Eine allgemeine Inventarliste bewertet weder das individuelle Risiko noch die Angemessenheit bestimmter Schutzmaßnahmen. Die Einordnung ist an den konkreten Betrieb anzupassen.

Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung

Ein fiktiver Netzbetreiber möchte seine passive Infrastruktur systematischer betrachten. Er führt verfügbare Angaben zu Trassen, Verteilpunkten und Zuständigkeiten zusammen. Dabei zeigt sich, dass einige Standortinformationen nicht einheitlich gepflegt sind. Das Team priorisiert die Klärung der Daten und bewertet anschließend die offenen Schutzfragen.

Unterstützung durch Schweinberger Glasfaser Expertise

Unterstützung, die Anforderungen der NIS-2-Richtlinie für Glasfasernetze umzusetzen. Inhaber Michael Schweinberger ist zertifizierter Sachverständiger nach DIN ISO/IEC 17024.

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