OTDR-Abnahmemessungen
Bidirektionale Messung: Gegenrichtung sinnvoll einplanen
Eine Messung aus beiden Richtungen ermöglicht, Ereignisse aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beurteilen und Ergebnisse besser einzuordnen. Legen Sie fest, wie die zusammengehörigen Messungen gekennzeichnet und gemeinsam ausgewertet werden.
Diese Punkte sollten Sie prüfen
- Zu jeder Richtung die passende Faserkennung dokumentieren
- Messpunkte und Enden eindeutig benennen
- Parameter und Gerätekonfigurationen vergleichbar halten
- Ergebnisse beider Richtungen zusammenführen
Worauf es in der Praxis ankommt
Zwei getrennte Protokolle ohne gemeinsame Zuordnung bilden noch keine nachvollziehbare Gegenüberstellung. Unterschiedliche Konfigurationen können den Vergleich erschweren.
Fiktives Beispiel zur Veranschaulichung
Ein fiktiver Netzbetreiber erhält für eine Strecke Messdateien von beiden Enden. Die Endpunktnamen wurden unterschiedlich verwendet. Die Projektleitung gleicht die Kennzeichnungen mit der Faserliste ab. Danach können Ereignisse richtungsbezogen gemeinsam betrachtet werden.
Unterstützung durch Schweinberger Glasfaser Expertise
Optische Rückstreumessungen zur Prüfung von Strecken, Spleißen und Steckverbindungen. Inhaber Michael Schweinberger ist zertifizierter Sachverständiger nach DIN ISO/IEC 17024.